Mapswitch File Service für Ihre Fahrzeugkonfiguration.
Mehrere abgestimmte Kennfeldsätze in einer ECU-Software nutzen: Wir entwickeln Mapswitch Files für Werkstätten und Tuningbetriebe. Welche Umschaltung und welche Varianten möglich sind, klären wir anhand des Steuergeräts und des Originaldatenstands.
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Unterstützte Mapswitch-Steuergeräte
Für die folgenden Bosch-Steuergeräte bieten wir Mapswitch an. Senden Sie die vollständige Softwarekennung mit, damit wir die Umsetzung für Ihr File bestätigen können.
30 ECU-Varianten
MED17
Bosch · VAG, Mercedes-Benz, Porsche, Ferrari
MED17.1.62
MED17.1.1
MED17.5
MED17.7.5
MED17.7
MED17.3.5
MED17.6.9
MED17.1.11
MED17.5.21
MED17.1.27
MG1
Bosch · VAG, Porsche
MG1CS002
MG1CS163
MG1CP007
MG1CS008
MG1CS047
MG1CS001
MG1CS011
MG1CS031
MG1CS038
MG1CS111
MG1CS164
MD1/MG1 (generic)
ME17
Bosch · McLaren, Suzuki
ME17.8.33
ME17.8.32
ME17.9.64
EDC15
Bosch · VAG
EDC15P
EDC15P+
EDC15VM+
MED9
Bosch · VAG
MED9.1
MED9.1.5
01
Was ein Mapswitch File leisten soll
Bei Mapswitch werden unterschiedliche Abstimmungsvarianten innerhalb einer dafür entwickelten Software umgeschaltet. Das kann für verschiedene, vorab festgelegte Anforderungen sinnvoll sein. Die Varianten müssen zur vorhandenen Hardware und zum jeweils vorgesehenen Kraftstoff passen. Eine Umschaltung macht eine ungeeignete Fahrzeugkonfiguration nicht passend.
02
Varianten und Bedienung vor der Entwicklung festlegen
Beschreiben Sie, welche Kennfeldsätze Sie benötigen, wie sie sich unterscheiden sollen und wie die Auswahl am Fahrzeug erfolgen soll. Die Anzahl der Varianten, der Umschaltweg und eine mögliche Anzeige richten sich nach ECU und Softwarestand. Diese Punkte bestätigen wir für Ihren Auftrag; eine bestimmte Tastenbelegung oder universelle Plug-and-play-Lösung wird nicht vorausgesetzt.
03
Diese Daten benötigen wir für die Anfrage
Übermitteln Sie die unveränderte Ausgangsdatei, die vollständige ECU-Identifikation und Ihr Auslesewerkzeug. Dazu gehören eine genaue Hardwareliste, der verwendete Kraftstoff und die gewünschte Funktion jeder Variante. Bei bereits bearbeiteter Software benötigen wir auch diese Information.
Fahrzeug, Motor und ECU-Hardware-/Softwarekennung
Originalfile, Tool und Ausleseprotokoll
Hardwareänderungen und Kraftstoff je Variante
Gewünschte Kennfeldsätze, Bedienung und Einsatzzweck
04
Entwicklung, Preis und Fahrzeugprüfung
Mapswitch ist eine individuelle Entwicklungsleistung. Umfang, benötigte Messdaten, Bearbeitungszeit und Preis erhalten Sie auf Anfrage. Nach der Umsetzung prüfen Sie die vereinbarten Varianten und den Wechsel am Fahrzeug. Ordnen Sie Messungen eindeutig der jeweiligen Variante zu.
Wenn geänderte Hardware oder ein angepasstes Drehmomentmodell Teil des Auftrags sind, beschreiben Sie dies direkt in der Anfrage. Motor- und Getriebesoftware müssen zusammenpassen. Mapswitch ist ein eigener Funktionsumfang und nicht automatisch Bestandteil eines Stage-1-, Stage-2- oder TCU-Auftrags.
Ja. ECU-Tuningfiles.com / SL Performance entwickelt Mapswitch Files. Die Umsetzung wird für ECU, Softwarestand, Hardware und die gewünschten Kennfeldsätze geprüft. Preis und Umfang erhalten Sie auf Anfrage.
Kann ich die Maps über vorhandene Fahrzeugtasten wechseln?+
Der mögliche Umschaltweg hängt vom Steuergerät und der vorhandenen Software ab. Beschreiben Sie die gewünschte Bedienung; die Entwicklung bestätigt, welche Lösung für Ihren Datenstand möglich ist.
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01
Die ECU-Liste als Einstieg in die konkrete Anfrage nutzen
In der vorhandenen Übersicht stehen die vom Betreiber freigegebenen Steuergerätevarianten. Für eine Anfrage können das beispielsweise MED17.5, MG1CS001, ME17.9.64, EDC15P oder MED9.1 sein. Entscheidend bleibt, welche vollständige Kennung Ihr Fahrzeug tatsächlich liefert und welcher Softwarestand mit Ihrer Originaldatei verbunden ist.
Eine ähnliche Schreibweise oder die Zugehörigkeit zur gleichen Familie erweitert diese Liste nicht automatisch. Wählen Sie die passende Angabe aus der Übersicht und ergänzen Sie die Identifikation aus Ihrem Werkzeug. Wenn der Datenstand nicht eindeutig zuzuordnen ist, klären Sie das vor der Planung der Varianten; es wird keine Unterstützung allein aus einem Fahrzeugmodell abgeleitet.
02
Jede Variante mit einem nachvollziehbaren Zweck beschreiben
Erklären Sie für jeden gewünschten Kennfeldsatz, worin er sich unterscheiden soll und unter welchen Bedingungen er genutzt werden soll. Verknüpfen Sie die Beschreibung mit der vorhandenen Hardware und dem vorgesehenen Kraftstoff. Eine Bezeichnung wie „Map A“ oder „Map B“ ist als interne Referenz hilfreich, sagt aber noch nichts über den technischen Inhalt aus.
Stimmen Sie widersprüchliche Erwartungen vor der Bearbeitung ab. Die Entwicklung braucht eine verständliche Priorität, wenn mehrere Ziele in einer Anfrage zusammentreffen. Ein kurzer, sauber beschriebener Variantenplan ist dafür geeigneter als eine Sammlung fremder Leistungsangaben, die zu anderen Fahrzeugen oder Softwareständen gehören.
Beschreiben Sie den gewünschten Umschaltweg und welche vorhandenen Bedienelemente beziehungsweise Betriebsarten dafür vorgesehen sind. Ob diese Anforderung umsetzbar ist und wie der aktive Zustand erkennbar sein kann, wird für den konkreten Datenstand bestätigt. Aus einer vorhandenen Taste folgt keine Zusage für eine bestimmte Funktion.
Planen Sie auch, wie die Werkstatt die vereinbarte Bedienung prüfen und dem Fahrer erklären kann. Halten Sie die bestätigte Funktionsbeschreibung im Auftrag fest. Für spätere Rückfragen sollte nachvollziehbar bleiben, welche Auswahl aktiv war und welches Verhalten zu diesem Kennfeldsatz gehörte; eine unklare Zustandsbeschreibung erschwert die Zuordnung von Beobachtungen.
04
Messungen eindeutig einem Kennfeldsatz zuordnen
Nennen Sie bei jeder Rückmeldung die gelieferte Dateiversion und die ausgewählte Variante. Ergänzen Sie Kraftstoff, Hardware und die Bedingungen der Kontrolle. Messungen aus verschiedenen Zuständen dürfen nicht ohne Kennzeichnung nebeneinandergelegt werden, weil sonst unklar bleibt, welche Softwarefunktion tatsächlich beurteilt werden soll.
Vereinbaren Sie die sinnvollen Logkanäle und Prüfbedingungen mit der Entwicklung. Wenn sich ein Verhalten nur beim Wechsel zwischen Varianten zeigt, beschreiben Sie den Ablauf und die beobachtete Reihenfolge. Ein einzelner Wert ohne Zeitbezug erklärt diesen Übergang meist nicht ausreichend; passende Rohdaten und eine knappe Beschreibung helfen bei der Rückfrage.
Mapswitch nicht mit einer Kennfelddefinition verwechseln
Ein DAMOS-File oder WinOLS MapPack unterstützt die Zuordnung und Interpretation von Daten im Entwicklungsprojekt. Mapswitch ist dagegen ein angefragter Funktionsumfang innerhalb der bearbeiteten ECU-Software. Eine verfügbare Definition bestätigt weder eine bestimmte Umschaltfunktion noch die Unterstützung jeder Variante einer Steuergerätefamilie.
Wenn Sie für ein Projekt auch Definitionen benötigen, stellen Sie diese Anfrage gesondert mit Originaldatei und gewünschtem Format. Beschreiben Sie beim Mapswitch-Auftrag die tatsächlichen Funktionsanforderungen. So bleiben der technische Zweck und das erwartete Ergebnis beider Leistungen klar, auch wenn sie sich auf denselben Fahrzeug- und Softwarestand beziehen.
Ein Herstellerupdate, eine andere ECU-Ausgangsdatei oder geänderte Komponenten können die vereinbarte Projektbasis verändern. Melden Sie solche Änderungen vor dem erneuten Einsatz einer früheren Lieferung. Die Tatsache, dass sich das Fahrzeugmodell nicht geändert hat, reicht nicht aus, um die bisherige Software auf eine neue Ausgangslage zu übertragen.
Bewahren Sie die Originaldaten und den bestätigten Variantenplan zusammen mit den gelieferten Versionen auf. Der Umfang und der Preis werden weiterhin individuell auf Anfrage abgestimmt; es wird kein fester Credit-Wert für Mapswitch abgeleitet. Auch bei Folgearbeiten werden die tatsächlich benötigten Daten und Prüfungen anhand des konkreten Auftrags besprochen.
Bedeutet eine vorhandene DAMOS-Verknüpfung auch Mapswitch-Unterstützung?+
Nein. Definitionsdaten und Mapswitch sind unterschiedliche Leistungen. Maßgeblich sind die vorhandene Mapswitch-ECU-Liste, die vollständige Softwareidentifikation und die für Ihren Auftrag bestätigte Umsetzung.
Welche Angaben müssen Mapswitch-Logs enthalten?+
Nennen Sie Dateiversion, aktiven Kennfeldsatz und Prüfbedingungen. Welche Messkanäle sinnvoll sind, wird für die konkrete Frage abgestimmt. Daten aus mehreren Varianten sollten eindeutig unterscheidbar bleiben.
Kann ein bisheriges Mapswitch-File nach einem Herstellerupdate weiterverwendet werden?+
Lassen Sie die neue Ausgangslage zuerst prüfen. Senden Sie die aktuelle Identifikation und Originaldatei mit. Ein unveränderter Modellname bestätigt nicht, dass die frühere Lieferung zum neuen Softwarestand passt.