Wir bearbeiten die ECU-Software für Ihren Werkstattauftrag mit WinOLS. Originaldatenstand, Steuergerätekennung und Fahrzeugkonfiguration bestimmen die Ausgangsbasis. Die angefragten Änderungen werden als zusammenhängende Abstimmung betrachtet.
Auf dieser Seite4 Themen ⌄Originaldaten und die konkrete Fahrzeugkonfiguration bilden die Grundlage der Kennfeldarbeit.
01
Kennfelder wirken zusammen
Lastanforderung, Drehmomentmodell, Einspritzung, Ladedruck und gegebenenfalls Zündung beeinflussen sich gegenseitig. Welche Kennfelder relevant sind, hängt von der ECU-Architektur ab. Eine einzelne angehobene Begrenzung beschreibt deshalb noch keine vollständige Motorabstimmung.
02
Passend zum Fahrzeug beauftragen
Für Serienhardware wählen Sie einen Stage-1-Auftrag. Bei geänderten Komponenten benötigen wir die genaue Hardwareliste und den verwendeten Kraftstoff. Besondere Anforderungen, Mapswitch und umfangreiche Umbauten stimmen wir mit Ihnen als eigenen Funktions- oder Entwicklungsumfang ab.
Übermitteln Sie Originalsoftware, Identifikation, Tool und Änderungswunsch im Portal. Die Bearbeitung dauert durchschnittlich 15–30 Minuten. Rückfragen oder individuelle Entwicklung können mehr Zeit erfordern. Dateiversion und Auftragsdaten bleiben für den Download und spätere Rückmeldungen zusammen.
Ein Dateivergleich dokumentiert Softwareänderungen. Die Wirkung am Fahrzeug beurteilen Sie mit Diagnose und geeigneten Messwerten. Entwicklungs- oder Referenzmessungen ersetzen keine Kontrolle des jeweiligen Kundenfahrzeugs. Stimmen Sie den benötigten Messumfang mit uns ab.
Fahrerwunsch, Lastberechnung, Drehmomentmodell und Begrenzungen beeinflussen sich gegenseitig. Bei Dieselmotoren spielen unter anderem Einspritzung und Luftmasse eine Rolle, bei Ottomotoren zusätzlich Zündwinkel und Klopfregelung. Welche Kennfelder relevant sind, hängt von der Steuergerätearchitektur ab.
Messdaten helfen bei der Bewertung
Aussagekräftige Logs dokumentieren die tatsächlichen Betriebsbedingungen. Kraftstoff, Ansaugtemperatur und Fahrzeugzustand beeinflussen das Ergebnis. Die Änderung eines Kennfelds allein belegt weder Mehrleistung noch Haltbarkeit.