Welche Autotuner-Datei benötigt der Fileservice?
Laden Sie die unveränderte Datei aus dem konkreten Auftrag hoch. Bei einem Master-Gerät ist das der bearbeitbare Kalibrierungsdatenstand, den Ihre Autotuner-Software für das gewählte Protokoll bereitstellt. Ersetzen Sie ihn nicht durch eine ähnlich benannte Datei aus einem anderen Fahrzeug. Auch identische Modelle können unterschiedliche Softwarestände enthalten. ECU-Identifikation, Originaldatei und Auftrag müssen deshalb zusammengehören.
Bei einem Slave-Gerät senden Sie den vom Tool erzeugten Container. Bitte nicht entpacken, umbenennen oder einzelne Bestandteile daraus entfernen. Benennen Sie in der Anfrage ausdrücklich die Slave-Anbindung und klären Sie vor dem ersten Upload, ob der erforderliche Dateifluss über den zugeordneten Master möglich ist.
Master- und Slave-Dateifluss klären ↗OBD, Bench und Boot richtig einordnen
Autotuner bietet je nach unterstütztem Steuergerät Zugriffe über OBD, Bench oder Boot. OBD arbeitet über die Diagnoseverbindung im Fahrzeug. Bei Bench erfolgt die Verbindung zum Steuergerät über dessen Anschluss; Boot kann den Zugriff auf die geöffnete Elektronik erfordern. Entscheidend ist die Methode, die für Ihre konkrete ECU und Software vorgesehen ist.
Aus einem vorhandenen Kabel oder einem bekannten ECU-Familiennamen folgt keine Freigabe für jede Variante. Prüfen Sie die aktuelle Fahrzeug- und Protokollauswahl in der Herstellersoftware. Geben Sie auch an, wenn ein vorbereitender Unlock durchgeführt wurde oder noch benötigt wird. So bleibt nachvollziehbar, auf welchem Weg die gelieferte Datei später geschrieben werden soll.
Normaler Read, Virtual Read und Backup
Ein gelesener Kalibrierungsbereich, ein Virtual Read und ein vollständiges Backup erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Kennzeichnen Sie die Ausgangsdatei entsprechend und bewahren Sie die ursprünglichen Sicherungen separat auf. Ein Virtual Read ist kein Nachweis, dass zuvor keine Änderungen im Steuergerät vorhanden waren. Bestehende Bearbeitungen oder unbekannte Vorstände gehören deshalb in die Auftragsbeschreibung.
Falls Sie mehrere Dateien erhalten haben, nennen Sie deren Herkunft und die verwendete Lesemethode. Wir stimmen ab, welcher Bestandteil für die gewünschte Bearbeitung benötigt wird. Die Dateiendung allein reicht nicht aus, um Inhalt und Umfang zuverlässig zu beurteilen.
Originalfile, Virtual Read und Backup unterscheiden ↗Stage 1, Stage 2 und weitere Autotuner Files
Für Stage 1 nennen Sie die vorhandene Serienkonfiguration und den vorgesehenen Kraftstoff. Bei Stage 2 benötigen wir zusätzlich eine vollständige Beschreibung der geänderten Hardware und Ihrer Zielsetzung. Ein gewünschter Spitzenwert ersetzt keine technische Konfiguration. Das gilt ebenso für Drehmomentbegrenzungen, die Abstimmung mit dem Getriebe und den späteren Einsatz des Fahrzeugs.
Pops & Bangs, V-Max-Anpassungen oder eine unterstützte TCU-Bearbeitung können Sie im Auftrag gesondert anfragen. Ihre Verfügbarkeit hängt von Steuergerät, Software und Einsatzzweck ab. Mapswitch ist ein eigener Fileservice und wird anhand der unterstützten ECU-Variante geprüft; die Verwendung von Autotuner allein bestätigt diese Möglichkeit noch nicht.
Mapswitch-Steuergeräte und Anfrage ansehen ↗Auftrag, Rückfragen und Dateiversionen
Starten Sie den Auftrag im Kundenportal und ordnen Sie Originaldatei, Steuergeräteidentifikation und Änderungswunsch demselben Vorgang zu. Dokumentieren Sie Motor, Getriebe, Lesemethode sowie bereits erfolgte Reparaturen oder Softwareeingriffe. Wenn eine Information noch fehlt, kennzeichnen Sie sie offen. Das erleichtert die Prüfung und verhindert, dass unterschiedliche Ausgangszustände miteinander vermischt werden.
Die bereitgestellte Bearbeitung bleibt dem vereinbarten Dateiformat zugeordnet. Übernehmen Sie die Datei nur in den dafür vorgesehenen Autotuner-Schreibablauf. Bewahren Sie auch den ausgelieferten Datenstand auf, damit spätere Rückfragen eindeutig auf eine Version verweisen können.
Prüfung am Fahrzeug und gezielte Revision
Nach dem Schreiben gehören Diagnose und Funktionskontrolle zum Werkstattauftrag. Beschreiben Sie bei einer Rückfrage die konkrete Beobachtung und den zugehörigen Betriebszustand. Logs sind besonders hilfreich, wenn Dateiversion, Kraftstoff, Hardware und Messbedingungen dokumentiert sind. Eine pauschale Aussage wie „läuft nicht richtig“ grenzt die Ursache kaum ein.
Senden Sie für eine Revision die relevanten Rohdaten über den bestehenden Portalauftrag. Nehmen Sie zwischen Vergleichsmessungen keine undokumentierten Änderungen an der Konfiguration vor. So kann eine Anpassung an einem nachvollziehbaren Befund ansetzen.
Logdaten für eine File-Revision vorbereiten ↗Tool-Anbindung und Credits vor dem ersten Auftrag
Wenn Sie Autotuner erst anschaffen oder Ihre Anbindung ändern möchten, besprechen Sie Fahrzeugbestand und gewünschten Arbeitsablauf vor dem Kauf. Die Entscheidung zwischen Master und Slave betrifft die tägliche Zusammenarbeit ebenso wie das Dateiformat. Der Gerätekauf und die Beauftragung eines Tuningfiles sind getrennte Schritte.
Die aktuellen Leistungen und Credit-Preise finden Sie in der Preisliste. Wählen Sie den passenden Grundauftrag und klären Sie zusätzliche Optionen anhand des Originalfiles. Eine vorhandene Autotuner-Lizenz ersetzt weder diese Leistungsauswahl noch die Prüfung des einzelnen Datenstands.
ECU-Flasher und passende Anbindung auswählen ↗Dokumentation des Tool-Herstellers
Fragen zu dieser Leistung
Kann ich mit einem Autotuner Slave anfragen?
Ja, eine Anfrage ist möglich. Vor der Bearbeitung muss die bestehende Master-Bindung geklärt sein. Senden Sie den unveränderten Slave-Container und nennen Sie die Anbindung im Auftrag.
Erhalte ich zu jedem Fahrzeug ein Autotuner File?
Ein Fahrzeugname bestätigt die Bearbeitbarkeit nicht. Wir prüfen ECU-Kennung, Softwarestand, Datei und gewünschten Umfang. Die aktuelle Tool-Abdeckung prüfen Sie zusätzlich beim Hersteller.
